Deflation in Japan

Im Focus Money Ausgabe 32/ 2010 behandelt die Titelstory die Deflation in Japan, deren Ursachen und Auswirkungen. Ausgehend von der These, der Staat drucke Geld, die Geldschwemme führe zu Inflation wird untersucht, wieso dies in Japan nicht so passierte.
Als Begründung wird herangeführt, dass die privaten Haushalte massiv sparten und so die erhöhte Geldmenge ausglichen. Im Ergebnis würden also schwache Löhne und schwache Nachfrage (mangels Vertrauen) die Deflation nach Punkten zum Sieg führen.
Zudem sank die Umlaufmenge des Geldes, da weniger Kredite nachgefragt und gewährt wurden. Das kippe die Balance von der Inflation zur Deflation. Die schwache Wirtschaft führe zudem zu sinkenden oder stagnierenden Preisen.
In der Folge der Deflationsspirale brach auch die Börse (Nikkei-Index) nachhaltig ein.

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Robert Hartl
Robert Hartl studierte Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften sowie Caritaswissenschaft und werteorientiertes Management in Regensburg und Passau. Als Lehrerkind versucht er alle Hintergründe und Zusammenhänge zu verstehen. Beim Thema Inflation oder Deflation war das oftmals besonders knifflig. Daher diese Webseite.

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