Inflation oder Deflation — was kommt 2018 und 2019?

Deflation

DeflationDie Staaten mussten bislang nicht im befürchteten Maß neues Geld in die Wirtschaft pumpen, die aktive Geldmenge (M3) stagniere, da die Finanzhilfen vorwiegend nur Bilanzwerte der Unternehmen aufbessern. In Deutschland sowie in der EU kühle zudem der wirtschaftliche Aufschwung ab, wodurch die eigentlichen Inflationstreiber wie Steuern und Energiepreise im Vergleich zum Vorjahr moderater werden. Dadurch trete das Inflationsszenario nicht ein, die Waren und Dienstleistungen sowie die Verbraucherpreise der Deutschen stagnieren bzw. sinken: die Kaufkraft des Geldes steigt (Deflation). Auch bremst sich die Konjunktur in China wieder ein, so dass sich die Dynamik des Wachstums abschwäche. Die desolate Finanzsituation zahlreicher Staaten wie USA rüttelt jedoch an deren Fundament.

Warenkorb Gewichtung (Verbraucherpeisindex)In den Nachrichten bezieht sich Inflation meist auf den Verbraucherpreisindex. Dieser soll mit Hilfe eines Warenkorbs die Entwicklung der durchschnittlichen Verbraucherpreise abbilden.
In Deutschland lag die Inflationsrate die letzten Jahre meist zwischen 2% und 3%, 2018 und wohl auch 2019 nähert sich die Inflation der Null-Linie bzw. der Deflation an. Wie es mittelfristig weiter geht kann jedoch keiner sicher vorhersagen. Aber man kann Fakten und fundierte Meinungen sammeln und sich selbst eine überlegte Meinung bilden und dann nach bestem Gewissen handeln.

Umfrage: Inflation ↔ Deflation

Erwarten Sie mittelfristig eine

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Zitat

Lebensstandard ist der Versuch, sich heute das zu leisten, wofür man auch in zehn Jahren noch kein Geld haben wird.

— Danny Kayne
Literatur
Hilfe, unser Geld!: So schützen Sie sich vor Inflation und Pleite-Staaten Der Staatsbankrott kommt!: Hintergründe, die man kennen muss
→ Inflation & Deflation: Definition & Prognose für 2018, 2019
Achtung: generelle Finanzinformation – keine Anlageempfehlung.
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