Persönliche Inflationsrate berechnen

Das Thema gefühlte Inflation wird mehr und mehr zur Schlagzeile. Denn auch wenn die offizielle Inflationsstatistik für Deutschland im Vergleich zum Vorjahresmonat meist knapp über 2% dümpelt, empfinden zahlreiche Verbraucher das anders. Der Grund liegt im Warenkorbsystem und der schematisch-generellen Gewichtung der darin enthaltenen Waren. Wer persönlich davon abweicht, den trifft auch die Inflation anders. Insofern ist die Statistik eben nur eine Statistik, die zudem politischen Steuerungswünschen unterworfen ist.
Da wäre es doch klasse, könnte man einfach die eigene Inflationsrate berechnen und damit die realität etwas besser abbilden. Das geht sogar recht einfach.

Persönlicher Inflationsrechner von Destatis

Das Statistische Bundesamt bietet seit einiger Zeit einen persönlichen Inflationsrechner (Link zur Infoseite) an, mit dessen Hilfe man online recht einfach die persönliche Gewichtung der im Warenkorb enthaltenen Waren und Leistungen verändern kann. In Summe kann man zwar nur die Regler bei Kaltmiete, Gas, Heizöl, Strom, Tabakwaren, Gesundheitspflege, Benzin/ Diesel, Öffentlicher Verkehr, Restaurants/ Cafes, Nahrungsmittel, Elektrogeräte, Pauschalreisen und Telekommunikation verändern, aber das Ergebnis ist bei unseren Versuchen regelmäßig bemerkenswert.

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Robert Hartl
Robert Hartl studierte Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften sowie Caritaswissenschaft und werteorientiertes Management in Regensburg und Passau. Als Lehrerkind versucht er alle Hintergründe und Zusammenhänge zu verstehen. Beim Thema Inflation oder Deflation war das oftmals besonders knifflig. Daher diese Webseite.

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